
Der Keller
Ein Keller eines Einfamilienhauses kann bis zu 35% mehr Wohnfläche schaffen und steigert damit den Wiederverkaufswert eines Wohnhauses um 8-10%. Doch welchen Keller aus welchem geeigneten Material soll man daher am besten bauen? Jeden Bauherren beschäftigt diese Frage, denn wenn die Kellerwände erst einmal feucht werden, kann auch die ganze Substanz des Hauses somit gefährdet sein. Schlimmstenfalls bildet sich an dauerfeuchten Keller-wänden der echte Hausschwamm, was eine der größten Schadensfälle im Hochbau darstellt. Insbesondere die Bauherren von Fertighäusern machen sich viele Gedanken, ob sie überhaupt und wenn ja, welchen Keller sie errichten lassen sollen.
Grundsätzlich sind Mauersteine aus Kalksandstein, Kellerziegel, Beton und anderen Materialien für den Kellerbau bei Privathäusern gut geeignet. Das gilt auch für Verfüllziegel, deren Hohlräume mit Beton ausgegossen werden. Dominierend sind im Fertighausbau Keller aus Beton-Fertigteilen. Die klassische Art ist der Keller aus "Ortbeton", der vor Ort zwischen die Schalung fließt.
Die Verwendung des Beton-Materials im Kellerbereich ist daher vorteilhaft. Wählt man Beton mit "erhöhtem Wassereindringwiderstand" (WU-Beton) entsprechend der Bewehrung, so ist der Betonkörper selbst auch dicht gegen drückendes Grundwasser. Bei entsprechender Fugenausbildung (Anschlüsse zwischen Boden und Wand sowie Wandstößen) wird eine dichte Betonwanne erzeugt, die ohne äußere Abdichtung dicht bleibt. Das System ist deutlich robuster gegen Untergrundsetzungen und Erdbebenbeanspruchungen als alle gemauerten Konstruktionen. Die Mehrkosten für den WU-Beton sind relativ gering, daher ist es empfehlenswert im Keller stets Bodenplatte und Wände in WU-Beton (bei einer entsprechender Bewehrung) auszuführen.
Zu Beginn Ihrer Planungen steht die Entscheidung zu einer Bodenplatte, eines Fertigteilesystems aus Beton oder zu möglichen Mauerwerks-konstruktionen für Ihr neues Zuhause.
Wir, die Rheno-SystemBau GmbH als Ihr kompetenter Partner auch in Sachen Gründung, bieten Ihnen je nach Leistungsdefinition für die vorgenannten Möglichkeiten im Folgenden verschiedene Ausbaustufen.
Der Betonkeller:
Aus Fertigteilen in hervorragender Qualität
Die Außenwände eines Betonkellers werden aus Fertigteilen durch ein spezielles Verfahren, dem sogenannten Hohlwandsystem mit doppellagiger Bewehrung als zweischaliges Wandelement hergestellt. Bei diesem Wandsystem sind beide Außenflächen schalungsglatt. Nach der Montage werden die Hohlräume mit Ortbeton vergossen. Dadurch ist ein durchgehender fugenloser Betonkern gewährleistet. Die Innenwände werden einseitig schalungsglatt als vollmassive Wandelemente mit zweilagiger Bewehrung ausgeführt. Somit entsteht in kurzer Bauzeit ein optimaler Nutzkeller und wenn man möchte sogar zusätzlicher Wohnraum aus einem Guss.
Der Mauerwerkskeller:
Unübertroffen gut
Standardmäßig wird der Mauerwerkskeller in Bimskeller- oder Schwerbetonsteinen hergestellt. Damit wird ein erstklassiger Nutzkeller mit besonders guten Isolations- und Dämmeigenschaften gewährleistet. Es gibt dabei die Möglichkeit die Außenwände des Mauerwerkskellers jedoch auch aus wärmegedämmten Ziegelsteinen und Wärmedämmmörtel her zu stellen. Auch können bei einem Mauerwerkskeller zusätzlich noch alle tragenden und nicht tragenden Innenwände in Hochlochziegeln konstruiert werden. Dadurch entsteht weiterer hochwertiger Wohnraum, etwa für Hobby- oder Arbeitsräume. Ein solcher Aufbau garantiert eine bestmögliche Wärmedämmung und ein hervorragendes Wohnraumklima.
Bei den vorgenannten Kellerarten unterscheidet man in der Regel noch die folgenden Keller-Unterarten. Diese sind jedoch bzw. können von Kellerbauer zu Kellerbauer unterschiedlich in ihrer Definition sein. Wir definieren mit unseren Kellerbaupartnern die Keller-Unterarten im Allgemeinen so:
Basiskeller:
Der Basis-Keller ist als Mauerwerks- oder Betonkeller die ideale Ausbaustufe für den Bauherren, der nur einen Teil der möglichen Leistungen beanspruchen möchte oder gerne selbst Hand anlegt. Das heißt, das der Bauherr den Kellerkorpus, bestehend aus den erforderlichen Außenwänden, der Kellerdecke und einer tragenden Innenwand, erhält. In der Regel ist auch beispielsweise eine Fachbauleitung mit enthalten.
Standard-Keller:
Der Standardkeller als Mauerwerks- oder Betonkeller wird im allgemeinen wie folgt definiert: Kellerkorpus, bestehend aus den erforderlichen Außenwänden, der Kellerdecke, den tragenden Innenwänden und der Keller-Innentreppe. Des weiteren gehören zu dieser Keller-Definition auch in der Regel die Abdichtungsarbeiten der Keller-Außenwände.
Komplett-Keller:
Der Begriff „Komplett-Keller“, als Mauerwerks- oder Betonkeller, beinhaltet in der Regel die Definition des Basis- bzw. auch des Standard-Kellers. Er stellt darüber hinaus, die höchste Ausbaustufe im weitesten Sinne dar. Hier sind beispielsweise Erdarbeiten ebenso enthalten, wie auch die Entwässerungsleistungen oder die Konstruktion von Lichtschächten für die Kellerfenster.
Download der Mauerwerkskeller-Baubeschreibung als PDF
Download der Betonkeller-Baubeschreibung als PDF




